Grappling (Hier aus der Stielrichtung Tai-Kien)ist der Überbegriff für alle Arten und Stile des modernen Bodenkampfes, wie z.B. das Brazilian Jiu-Jitsu, das ebenfalls brasilianische Luta Livre, das amerikanische Submission Wrestling, das russische Sambo oder das japanische Shoot Wrestling. Daneben bestehen Verwandtschaften zu „traditionellen“ Stilen, wie dem europäischen Ringen oder dem Judo. 


Beim Grappling werden Würfe, Gelenkhebel, Würgetechniken und Haltepositionen trainiert. Das Ziel ist es, den Partner alleine mit diesen ringerischen Mitteln zu kontrollieren und/oder zur Aufgabe zu bringen. Dem Sportlersteht dabei eine Vielzahl an möglichen Aufgabetechniken (Submissons) zur Verfügung.

Die speziellen Anforderungen an Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit machen Grappling zu einem umfassenden Ganzkörpertraining.
Viele Sportler fasziniert beim Grappling gerade der Aspekt, dass man, ohne Schläge und Tritte auszuteilen, effektiv Kämpfe bestreiten kann. Trainings- sowie Wettkämpfe können auf diese Weise mit hoher Intensität geführt werden, ohne Verletzung.
Das Training dauert 90 Minuten. Ein Typisches Training beginnt mit einer angeleiteten Aufwärmphase, die sich aus verschiedenen Beweglichkeits-, Koordinations- und Kraftübungen zusammensetzt. In einer anschließenden Technikphase werden verschiedene Würfe, Positionen, Aufgabetechniken sowie deren Konter vorgestellt und mit Partner eingeübt. In den letzten 20-30 Minuten folgt das freie Sparring, (lockerer Trainingskampf) in dem die erlernten Techniken umgesetzt werden können.

Und immer mit Respekt, Fairness und Disziplin. Alle Techniken müssen kontrolliert angebracht werden, so dass unser Trainingspartner genug Zeit hat, durch Abklopfen aufzugeben(Tappen). Am Ende des Trainings wird dann ab gewärmt.